15 Spartipps für den Bereich Lebensmittel

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten um Geld zu sparen. Sei es im Urlaub, bei Gebühren, bei Steuern, bei den Energiekosten oder im Alltag. Wir haben unsere Gewohnheiten und denken meistens überhaupt nicht darüber nach, wie wir in den verschiedensten Situationen, ganz einfach ohne großen Aufwand, ein paar Euro sparen könnten. In der Mittagspause gehen wir in die Kantine oder zum Döner um die Ecke, statt von Zuhause etwas mitzunehmen. Beim Einkaufen, kaufen wir die Produkte die wir kennen ohne zu überlegen, ob es vielleicht günstigere Alternativen gibt. Und beim Tanken gehen wir einfach zur nächstgelegenen Tankstelle ohne vorher die Preise zu vergleichen. Mit den nachfolgenden Spartipps lässt sich speziell im Bereich Lebensmittel ganz einfach nebenbei Geld sparen. Und das Beste daran, sie lassen sich super einfach in den Alltag integrieren ohne groß auf Lebensqualität verzichten zu müssen.

1. Spartipp: Essen selbst zubereiten

Oft besuchen wir Restaurants oder nutzen Lieferservice, weil es schlicht bequemer ist. Der Nachteil hierbei ist, dass Restaurantbesuche um ein vielfaches teurer sind, als sich die Mahlzeiten zu Hause selbst zuzubereiten. Vermeide deshalb wenn möglich Restaurantbesuche, Lieferservice und den Döner um die Ecke und bereite deine Mahlzeiten stattdessen Zuhause vor.

Frühstück

Für dein Frühstück kannst du dir z.B. Müsli ganz einfach selbst zubereiten. Du brauchst lediglich Haferflocken, Obst, Milch, Quark oder Joghurt und ein paar Nüsse. Das ist nicht nur günstiger als das Müsli aus dem Supermarkt, sondern auch wesentlich gesünder. Denn die Müslis aus dem Supermarkt haben oft einen sehr hohen Zuckeranteil.

Mittagessen

Damit du in der Mittagspause nicht in die Kantine oder in die Pizzeria gehen musst, besorge dir morgens auf den Weg zur Arbeit einfach ein paar Brötchen. Den Käse oder die Wurst, ein Ei und vielleicht noch ein paar Salatblätter nimmst du dir einfach von Zuhause mit. Und schon ist deine Mahlzeit für die Mittagspause fertig.

Abendessen

Das Abendessen kochst du dann einfach selbst. Es gibt eine Menge einfache Rezepte die in kürzester Zeit zubereitet sind. Ich persönlich koche in der Regel so, dass es für zweimal reicht. Damit sparst du nochmal Kosten, denn du musst nicht so viele unterschiedliche Lebensmittel kaufen und zusätzlich sparst du dir Zeit, weil du nicht jeden Tag kochen musst.

2. Spartipp: Nimm dir Getränke von Zuhause mit

Auch dein Kaffee solltest du nicht bei Starbucks oder beim Bäcker kaufen. Denn dort ist er wesentlich teurer als wenn du ihn einfach zuhause zubereitest und ihn dir in einen Thermobecher umfüllst. So musst du nicht auf deinen Kaffee to go verzichten und schonst dabei zusätzlich deinen Geldbeutel.

Das selbe gilt natürlich auch für Kaltgetränke. Wenn ich z.B. auf eine Geschäftsreise zu einem Kunden gehe, nehme ich mir einfach eine Flasche Wasser von Zuhause mit. So vermeide ich, dass ich mir überteuertes Wasser an einer Autobahnhaltestelle kaufen muss.

3. Spartipp: Wasser trinken

In dem Bereich Getränke gibt es noch weiteres Einsparpotenzial. Besser Wasser kaufen, statt Cola, Fanta oder Säfte. Zum einen ist das günstiger und zum anderen auch wesentlich besser für deine Gesundheit. Probiere es am besten gleich mal aus und verzichte die nächsten 30 Tage auf Softgetränke und trinke stattdessen wirklich nur Wasser. Du wirst sicherlich sofort merken, dass du viel wacher und fitter bist.

Wenn du noch mehr sparen möchtest dann empfehle ich dir Leitungswasser zu trinken. Unser Leitungswasser in Deutschland hat in der Regel eine sehr gute Qualität und ist das am besten kontrollierte Wasser. Wenn du lieber Wasser mit Kohlensäure trinken möchtest, kannst du dir einen SodaStream kaufen. Dieser versetzt das Leitungswasser auf Knopfdruck mit Kohlensäure. Das beste daran ist, du kannst individuell einstellen wie viel Kohlensäure du gerne haben möchtest.

Wenn du zusätzlich noch Geschmack in deinem Getränk haben möchtest, kannst du dir einfach ein paar Scheiben Zitrone, Limette oder ein paar Minzblätter in dein Wasser geben.

Du denkst so nicht nur an deinen Geldbeutel, sondern sparst dir auch das lästige hin und her schleppen der Getränkekisten. Des Weiteren sparst du dir jede Menge Lagerplatz, den du für die Getränkekisten bereithalten musst.

4. Spartipp: Einkaufsliste schreiben

Bevor du einkaufen gehst solltest du dir immer eine Einkaufsliste schreiben. Überlege dir Gerichte die du kochen möchtest und kaufe wirklich nur die Dinge ein, die du dafür benötigst und die auf deiner Einkaufsliste stehen. Ich nutze hierfür die Einkaufslisten- App BRING!. Diese kannst du auch zusammen mit deinem Partner oder deiner Partnerin verwenden. Ihr habt dann beide Zugriff auf die Einkaufsliste und könnt Produkte hinzufügen oder entfernen. Es bietet sich ebenfalls an nur ein, maximal zweimal in der Woche einkaufen zu gehen. Dies hat zwei positive Effekte: Du musst dir vorher schon Gedanken machen was du die Woche über essen bzw. kochen möchtest und schreibst dann auch wirklich nur diese Dinge auf. Und du kannst zu einem günstigeren Discounter wie ALDI oder LIDL fahren, auch wenn er etwas weiter entfernt ist und somit vielleicht nicht direkt auf deinem Arbeitsweg liegt. Des Weiteren bietet es sich an nicht mit leeren Magen einkaufen zu gehen. Denn wenn wir hungrig sind bekommen wir oft Heißhunger auf die verschiedensten Sachen und die Gefahr für Impulskäufe steigt.

5. Spartipp: Großpackungen kaufen

Um noch mehr Geld beim Einkaufen zu sparen, lohnt es sich nach Großpackungen Ausschau zu halten. Versuche wenn möglich größere Gebinde von einem Produkt zu kaufen. Das funktioniert natürlich nur mit Waren die eine lange Mindesthaltbarkeit haben, wie beispielsweise Nudeln, Reis oder Linsen.

6. Spartipp: Besser Produkte der Hausmarke kaufen

Supermärkte wie Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka führen diverse Markenprodukte und haben zusätzlich noch ihre Hausmarken. Bei Rewe ist das die Marke „Ja!“ und bei Edeka die Marke „Gut & Günstig“. Die Hausmarken sind in der Regel um einiges günstiger als die Markenprodukte. Du kannst hier oft zwischen 10% und 30%} sparen. Bei Sonderaktionen kann das jedoch auch mal andersrum sein. Vergleiche deshalb immer die Preise der einzelnen Marken. Und keine Sorge, qualitativ sind die Hausprodukte genauso gut wie die Markenartikel, den höheren Preis zahlst du hier fast ausschließlich auf den Markennamen. Manchmal werden sogar die verschiedenen Produkte in den gleichen Fabriken, mit den selben Inhaltsstoffen hergestellt.

Tipp: Die günstigeren Produkte stehen meistens in den unteren Regalen oder in versteckten Ecken, die teuren Markenprodukte findest du auf Augenhöhe und in den oberen Regalen. Schaue deshalb auch immer in den unteren Regionen nach, das hält dich zusätzlich fit.

7. Spartipp: Kaufe saisonales Obst und Gemüse

In den Einkaufsläden gibt es zu jeder Jahreszeit immer jede Gemüse- und Obstsorte. Hat das Obst oder Gemüse in Deutschland gerade keine Saison und kann noch nicht geerntet werden, werden diese Sorten im Ausland zugekauft. Das hat natürlich seinen Preis, weshalb die Produkte wesentlich teurer sind. Spargel hat beispielsweise zwischen April und Juni Saison und ist deshalb in diesem Zeitraum wesentlich günstiger, als im Rest vom Jahr. Achte deshalb darauf, dass du Obst und Gemüse wenn möglich immer zu den Saisonzeiten kaufst. Hier findest du einen Saisonkalender.

8. Spartipp: Gemüse und Obst selber anbauen

Wenn du einen kleinen Garten oder Balkon hast, kannst du auch super dein eigenes Obst und Gemüse anbauen. Wenn du z.B. Paprika anbauen möchtest, kannst du einfach die Kerne von einer Paprika aufheben, trocknen und im zeitigen Frühjahr anbauen. Das funktioniert wirklich super gut, probiere es doch einfach mal aus. Die Pflanzen kannst du dann einfach mit Regenwasser gießen. Somit sparst du Geld und bekommst nebenbei fast kostenlos Bioprodukte ohne Schadstoffe. Das selbe kannst du natürlich auch ganz einfach mit Kräutern oder ähnlichem machen.

9. Spartipp: Kostenlose Lebensmittel über foodsharing

Supermärkte müssen unverkaufte Lebensmittel oder Produkte die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, die aber eigentlich noch vollkommen in Ordnung sind, aussortieren und wegwerfen. Privatpersonen die beispielsweise einen Apfel- oder Birnenbaum im Garten haben, benötigen oft nicht die komplette Ernte. Für genau diese Fälle, wurde die Plattform footsharing gegründet. Supermärkte und Privatpersonen können hier Lebensmittel, die Sie nicht aufbrauchen können, abgeben. Schau am besten mal auf der Webseite von foodsharing vorbei, ob es auch in deiner Nähe kostenlose Lebensmittel gibt.

10. Spartipp: Auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten

Durch Werbung und Reklame wird uns suggeriert, dass wir Nahrungsergänzungsmittel benötigen, um unseren Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Diese sind sehr teuer und bei einer ausgewogenen Ernährung auch völlig überflüssig. Achte deshalb lieber auf eine ausgewogene und vielfältige Ernährung. Selbst für Sportler die auf ihre Proteinaufnahme achten, gibt es günstige Alternativen zum klassischen Proteinpulver.

Tipp: Nach jedem Workout bereite ich mir meinen Proteinshake selbst zu. Du brauchst dafür lediglich die folgenden Zutaten: 170g Margerquark, ca.400ml Milch, 1 Banane, 3 Esslöffel Kokosraspeln und eine Handvoll Mandelsplitter. Die Zutaten gibst du einfach in einen Mixxer und schon ist dein Proteinshake fertig.

11. Spartipp: Vergleiche Preise nach Gewicht

Oft vergleichen wir einfach nur die Preise von verschiedenen Marken. Um ein wirklich aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, solltest du allerdings die Preise nach Gewicht vergleichen. Schaue deshalb immer auch auf den Kilopreis, um das tatsächliche Einsparpotenzial zu erkennen. Denn oftmals sind große Packungen auf den ersten Blick natürlich teurer wie die kleinen Größen. Wenn wir uns dann aber den Preis pro Kilo anschauen, merken wir schnell das die Großpackungen in Wirklichkeit doch günstiger sind. => ist eigentlich das gleiche wie der Tipp Großpackungen

12. Spartipp: Führe ein Haushaltsbuch

Ein Haushaltsbuch ist nicht Jedermanns Sache. Dennoch solltest du zumindest für ein paar Wochen oder Monate eines führen. Dadurch bekommst du ein gutes Gefühl über deine monatlichen Ausgaben. Wenn du es regelmäßig führst merkst du so ziemlich schnell, wenn du plötzlich mehr Geld für Lebensmittel ausgibst und kannst dann bewusst gegensteuern. Das muss auch gar kein großer Aufwand sein. Meine Freundin und ich machen das ganz einfach, indem wir alle Supermarkt-Belege sammeln und am Ende des Monats die Abrechnung mittels einer Excelliste machen. Auf jeden Beleg notieren wir den Namen auf, wer diesen Einkauf gemacht hat. So können wir am Ende des Monats genau bestimmen, wer wie viel Geld ausgegeben hat und die Differenz wird dann ausgeglichen. So bezahlt jeder in der Partnerschaft immer dasselbe und man bekommt einen super Überblick über die monatlichen Ausgaben. Meine Excelvorlage findest du hier.

13. Spartipp: Kaufe in verschiedenen Läden ein

Um dein Sparpotenzial im Bereich Lebensmittel noch besser auszureizen, kannst du deine Einkäufe auch in verschiedenen Geschäften erledigen. Die unterschiedlichen Supermärkte haben oft verschiedene Preise für dieselben Produkte oder unterschiedliche aktuelle Angebote. Mit dem Einkaufen in verschiedenen Märkten kannst du so von mehreren Aktionen profitieren. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Supermärkte nahe beieinander liegen oder du auf dem Nachhauseweg von der Arbeit sowieso bei mehreren Supermärkten vorbeikommst. Ansonsten fressen die Benzinkosten die beim Einkauf erzielte Ersparnis wieder auf. Ein weiterer Nachteil ist, dass dieses Vorgehen natürlich wesentlich zeitintensiver ist als alle Produkte in einem Laden einzukaufen.

14. Spartipp: Nutze Payback oder Cashback

Einige Discounter bieten Cashback und/ oder Payback – Programme an. Dabei bekommst du für jeden Einkauf Punkte, die du in Form einer Karte sammeln kannst und die dir dann auf einem virtuellen Konto gutgeschrieben werden. Hast du einen bestimmten Betrag gesammelt, kannst du dann die Gutschrift bei deinem nächsten Einkauf einlösen und sparst so nebenbei ein paar Euro.

15. Spartipp: Nutze kleine Einkaufswägen oder Körbe

Ein Trick den Supermärkte gerne anwenden, um die Kunden zu größeren Einkäufen zu bewegen sind geräumige Einkaufswägen. Ich habe mich selbst schon dabei erwischt wie ich gedacht habe, dass der Einkaufswagen so leer aussieht und das sich das doch gar nicht gelohnt hat. Schnell lädt man doch nochmal ein paar Produkte mehr in den Einkaufswagen, als man eigentlich geplant hatte. Nutze deshalb wenn möglich kleine Einkaufswägen oder Körbe. Am besten du beachtest den 4. Spartipp „Einkaufsliste schreiben“ dann passiert dir das erst gar nicht.

Welche Spartipps nutzt du? Kennst du noch weitere Spartipps im Bereich Lebensmittel? Schreib es gerne in die Kommentare.